• katerina kerdi2

    Mental Self Defense

    Der Schutz des Geistes kann als analog zum Schutz des Körpers vor körperlichen Angriffen angesehen werden. Der Unterschied besteht jedoch darin, dass psychologische Angriffe viel schwieriger wahrzunehmen sind.
  • timothy eberly

    Mentale Selbstverteidigung

    Ihre Auswirkungen können jedoch viel schädlicher für den Organismus sein als körperliche Angriffe. Viele Menschen praktizieren körperliche Selbstverteidigung, aber nur sehr wenige trainieren systematisch ihre psychologischen Selbstverteidigungsmechanismen.
  • brother buddhism

    Belastbarkeit und Selbstbeherrschung

    "Ungehorsam ist die wahre Grundlage der Freiheit. Der Gehorsame muss Sklave sein" ~Henry David Thoreau
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Selbstbeherrschung

Selbstbeherrschung, mentale Selbstverteidigung und mentale Stabilität (ohne in Erstarrung zu verfallen) sind zentrale Funktionen des Selbst und ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg im Leben. Die Ausübung der Selbstbeherrschung scheint von einer begrenzten Ressource abhängig zu sein. So wie ein Muskel durch Anstrengung müde wird, verursacht Mentale Selbstverteidigung ebenfalls Erschöpfung, wenn sie nicht umfangreich verstanden und geübt wird.

Menschen sind manipulierbar!

Resilienz nennen wir den Grad unserer Fähigkeit emotional gelungen mit Informationen / Ereignissen umzugehen, die uns unmittelbar, unerwartet und doch gravierend beeinflussen können, wozu auch Manipulationsversuche gehören, denen Andere uns unterwerfen wollen.  Teil wirklich gelungener, aktiver Mentaler Selbstverteidigung ist es, zu verstehen, wie wir selbst von der Umwelt und anderen Menschen geleitet und von unseren nur zu oft uns unbekannten, persönlichen Bedürfnissen angetrieben werden.

 

Der Versuch, unsere erlernten emotionalen Bedürfnisse zu befriedigen, ist instinktiv und unbewusst. Wenn wir nicht verstehen, was passiert, und angemessen reagieren können, werden wir uns an jede Quelle wenden, die diese Bedürfnisse zu befriedigen scheint.

 

Nur wer sich selbst besser versteht und seine emotionalen Abhängigkeiten zu verstehen lernt, wird sich davon unabhängig machen können.

 

Zu diesen undefinierten, aber mächtigen Bedürfnissen gehören u. a.:

  • Ein sicheres Umfeld, in dem sich unsere Entwicklung vollziehen kann.

  • Das Gefühl der Selbständigkeit und Kontrolle.

  • Emotionale Bindung zu anderen.

  • Aufmerksamkeit bzw Anerkennung zu geben und erhalten.

  • Ein Gefühl, Teil einer größeren Gemeinschaft oder etwas Größerem als unserer selbst zu sein.

  • ein Gefühl des Status innerhalb sozialer Gruppierungen (was auch beinhaltet, sich in irgendeiner Weise wichtig zu fühlen).

  • Ein Gefühl von Kompetenz und Leistungsfähigkeit.

  • Sinn und Zweck, der sich aus kreativen und intellektuellen Herausforderungen ergibt.

  • Freundschaft, Spaß, Liebe und Intimität.

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